🐾 Wusstest Du das?
Deine Katze kann Deinen Blick lesen – und folgt ihm öfter, als man lange dachte.
❓ Was könnte der Grund dafür sein?
(Tipp mal drauf, was Du denkst.)
Kleine Wissens-Snacks für zwischendurch.
Deine Katze kann Deinen Blick lesen – und folgt ihm öfter, als man lange dachte.
(Tipp mal drauf, was Du denkst.)
Eine große Befragung mit über 1.200 Halter:innen räumt mit einem Mythos auf: Die Toilette ist selten das Problem. Stress, Konflikte und versteckte Schmerzen sind die Hauptursachen.
Das Forschungsteam analysierte 1.247 Fälle von Unsauberkeit. In nur 14 % war die Toilette selbst (Standort, Streu, Sauberkeit) ursächlich. In 61 % der Fälle ließen sich soziale Spannungen mit anderen Katzen, Umzüge oder neue Familienmitglieder als Auslöser identifizieren. Bei 38 % wurden begleitend medizinische Befunde – meist Harnwegs- oder Schmerzprobleme – diagnostiziert. Die Autoren plädieren für ein systematisches Vorgehen: erst Tierarzt, dann Verhaltensanalyse, zuletzt Toilettenmanagement.
Wer bei Unsauberkeit zuerst die Streu wechselt, behandelt meist das Symptom. Eine ruhige, schmerzfreie Katze mit klaren Rückzugsräumen pinkelt nur selten daneben.
GPS-Tracker und Kamerafallen zeigen: Was bei Dir auf der Fußmatte landet, ist nur ein Bruchteil dessen, was Deine Katze tatsächlich erbeutet.
Eine britisch-australische Forschungsgruppe stattete 232 Freigängerkatzen mit GPS- und Aktivitätstrackern aus und kombinierte die Daten mit Beuteberichten der Halter. Im Schnitt brachten Katzen nur 23 % ihrer Beute nach Hause. Männliche Kater jagten signifikant mehr als Kätzinnen, junge Katzen mehr als ältere. Spannend: Katzen, die täglich strukturiertes Spiel mit Federangel oder Beute-Imitation bekamen, jagten draußen messbar weniger – ohne dass ihr Bewegungsradius schrumpfte.
Spielen ist keine Beschäftigungstherapie, sondern ein Ventil für echten Jagdtrieb. Zehn Minuten gezieltes Spiel pro Tag können messbar Beute reduzieren.
Ausgabe 19 / 2026 · 3 Studien